Von blutenden Herzen und Rosen – „Heart“ von KAMIJO

Von blutenden Herzen und Rosen – „Heart“ von KAMIJO

Heart ist das erste Fulltime-Studioalbum von KAMIJO als Solokünstler, der auch als Sänger der Band Versailles (seit 2007) bekannt ist und zuvor bei Lareine (1994-2003) gesungen hat. Kamijo scheint ein Faible für das barocke Frankreich zu haben, das legen zumindest seine bisherigen Soloveröffentlichungen nahe. Sein Geburtstag ist der 19. Juli 1975.

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Dadaismus, die erste – „dadaism#1“ von DADAROMA

Dadaismus, die erste – „dadaism#1“ von DADAROMA

Was spuckt der Duden zum Begriff Dadaismus aus? Folgendes:

internationale revolutionäre Kunst- und Literaturrichtung um 1920, die jegliches künstlerisches Ideal negiert und absolute Freiheit der künstlerischen Produktion sowie einen konsequenten Irrationalismus in der Kunst proklamiert

(http://www.duden.de/rechtschreibung/Dadaismus)

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In einer Stunde um die Welt und darüber hinaus – „Neo culture -Beyond the world-“ von D

In einer Stunde um die Welt und darüber hinaus – „Neo culture  -Beyond the world-“ von D

Wer die Musik von D schon kennt, dem dürfte der Abwechslungsreichtum dieser Band nicht fremd sein. Die CD, um die sich dieser Beitrag dreht, Neo culture -Beyond the world-, steht dem in nichts nach. Als Album aus etwas älteren Tagen, nämlich von 2007, wirkt die Musik auf mich aber doch etwas weniger theatralisch bzw. pompös als die neueren Werke, was jedoch auf keinen Fall negativ gemeint ist. Ich finde nur, dass man einen Unterschied z. B. zu Vampire Saga schon deutlich merkt. Neo culture versprüht eine frischere, leichtere Art. Mit einem weinenden Auge trauere ich dieser Musik bisweilen hinterher. Neo culture ist vielleicht mein Lieblingsalbum der Gruppe.

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Vom Fliegen und Fallen – „Houyoku“ von MUCC

Vom Fliegen und Fallen – „Houyoku“ von MUCC

鵬翼 [houyoku], zu Deutsch „Flugzeugflügel“, von MUCC ist ein Album, das für mich für Großstadt steht. So genau weiß ich allerdings auch nicht, warum das so ist. Mit Großstadt meine ich in diesem Fall auch nicht Lärm, Hektik und Gedränge. Ich meine eher so etwas wie Anonymität, ein Untertauchen in der Masse, ein Für-sich-Sein unter Vielen. Das ist jetzt nicht einmal negativ gemeint.

Ein bisschen habe ich ja den Verdacht, dass dieses Gefühl einzig und allein vom Cover der CD kommt. Aber sei’s drum. Ihr dürft euch natürlich gleich selbst einen Eindruck davon machen.

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Eine Reise entlang des dunklen Flusses – „DIXANADU“ von Moi dix Mois

Eine Reise entlang des dunklen Flusses – „DIXANADU“ von Moi dix Mois

Wie lässt sich die Musik von Moi dix Mois in drei Worten am besten beschreiben? Vermutlich mit Goth, Elektro und Klassik. Goth, weil – einfach wegen allem. Elektro, weil man den Einsatz von Computern oft genug zu hören bekommt. Klassik, weil die Orgel, das Cembalo usw. beinahe allgegenwärtig sind. Die Lieder von Moi dix Mois sind, bis auf wenige Ausnahmen, alle mit einem melodiösen Refrain versehen. In den Strophen lauert hingegen durchaus Abwechslung in Form von den oben genannten Stilrichtungen. Ein viertes Wort, das mir im Zusammenhang mit Moi dix Mois noch einfällt, wäre „Haarspray“. Dürfte nicht schwer zu erraten sein, warum 😉

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Sei eine Schlange, friss den Schwanz – „hebi de are o wo kurae“ von LIPHLICH

Sei eine Schlange, friss den Schwanz – „hebi de are o wo kurae“ von LIPHLICH

Hallihallo liebe Leute!

Ein merkwürdiger Beitragsname heute, das ist aber in etwa die Übersetzung des Albumtitels 蛇であれ 尾を喰らえ [hebi de are o wo kurae] von LIPHLICH. Er bezieht sich hierbei auf den Ouroboros (bzw. Uroboros), das Symbol einer Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt und so einen geschlossenen Kreis bildet (siehe Wikipedia für mehr Informationen zum Ouroboros).

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