Gestaltwandler im Vogelkäfig – „SHAPE SHIFTER“ von SHAPE SHIFTER

Gegen Ende ihres Bestehens hat die Band SHAPE SHIFTER ihr erstes Fulltime-Album, das der Einfachheit halber den Bandnamen trägt, herausgebracht. Vielleicht als eine Art Abschiedsgeschenk an ihre Fans – wer weiß. Ich muss sagen, so richtig habe ich von SHAPE SHIFTERS Aktivitäten während ihres Bestehens nichts mitbekommen, was ich sehr schade finde, weil der Sänger der Gruppe niemand anderes war als Z bzw. Seth, der zuvor in der Band Art Cube gesungen hat und immer noch bei Moi dix Mois als Sänger aufgeführt wird. Dass ich Art Cube gerne mag, ist kein Geheimnis. Nun habe ich also mit einigermaßen großen Erwartungen ins Album SHAPE SHIFTER reingehört, von dem ich euch einige Titel vorstellen werde. Ganz grob tummelt sich die Band im Genre Rock mit Einflüssen von Elektro, Funk und Goth.

Weiterlesen „Gestaltwandler im Vogelkäfig – „SHAPE SHIFTER“ von SHAPE SHIFTER“

Advertisements

Des letzten Paradieses erster Teil: „Dernier Paradis act 1“ von Lacroix Desphères

Die Musikgruppe Lacroix Desphères ist nicht allzu bekannt, dabei aber äußerst interessant. Das macht sich zum einen schon an der Konstellation der Mitglieder bemerkbar. Welche Band – wohlgemerkt: Rockband – hat schon eine Querflöte und eine Oboe fest in der Gruppe? Musikalisch bewegen sich Lacroix Desphères, die seit 2006 als Band existieren, im Bereich der symphonischen Rock-Oper bzw. des Symphonic Metal.

Weiterlesen „Des letzten Paradieses erster Teil: „Dernier Paradis act 1“ von Lacroix Desphères“

In einer Stunde um die Welt und darüber hinaus: „Neo culture -Beyond the world-“ von D

Wer die Musik von D schon kennt, dem dürfte der Abwechslungsreichtum dieser Band nicht fremd sein. Die CD, um die sich dieser Beitrag dreht, Neo culture -Beyond the world-, steht dem in nichts nach. Als Album aus etwas älteren Tagen, nämlich von 2007, wirkt die Musik auf mich aber doch etwas weniger theatralisch bzw. pompös als die neueren Werke, was jedoch auf keinen Fall negativ gemeint ist. Ich finde nur, dass man einen Unterschied z. B. zu Vampire Saga schon deutlich merkt. Neo culture versprüht eine frischere, leichtere Art. Mit einem weinenden Auge trauere ich dieser Musik bisweilen hinterher. Neo culture ist vielleicht mein Lieblingsalbum der Gruppe.

Weiterlesen „In einer Stunde um die Welt und darüber hinaus: „Neo culture -Beyond the world-“ von D“

Vom Fliegen und Fallen: „Houyoku“ von MUCC

鵬翼 [houyoku], zu Deutsch „Flugzeugflügel“, von MUCC ist ein Album, das für mich für Großstadt steht. So genau weiß ich allerdings auch nicht, warum das so ist. Mit Großstadt meine ich in diesem Fall auch nicht Lärm, Hektik und Gedränge. Ich meine eher so etwas wie Anonymität, ein Untertauchen in der Masse, ein Für-sich-Sein unter Vielen. Das ist jetzt nicht einmal negativ gemeint.

Ein bisschen habe ich ja den Verdacht, dass dieses Gefühl einzig und allein vom Cover der CD kommt. Aber sei’s drum. Ihr dürft euch natürlich gleich selbst einen Eindruck davon machen.

Weiterlesen „Vom Fliegen und Fallen: „Houyoku“ von MUCC“

Sei eine Schlange, friss den Schwanz: „hebi de are o wo kurae“ von LIPHLICH

Hallihallo liebe Leute!

Ein merkwürdiger Beitragsname heute, das ist aber in etwa die Übersetzung des Albumtitels 蛇であれ 尾を喰らえ [hebi de are o wo kurae] von LIPHLICH. Er bezieht sich hierbei auf den Ouroboros (bzw. Uroboros), das Symbol einer Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt und so einen geschlossenen Kreis bildet (siehe Wikipedia für mehr Informationen zum Ouroboros).

Weiterlesen „Sei eine Schlange, friss den Schwanz: „hebi de are o wo kurae“ von LIPHLICH“

Ein Lied in der Morgendämmerung, von Wasser und Mond: „kyouka suigetsu“ von Kiryu

Kiryu (im Original 己龍 geschrieben – „der sechste Drache“ oder „mein Drache“) ist der Name einer japanischen Band, der man ihre Herkunft deutlich anhört. Anders zwar als beispielsweise Tsukasa Mogamigawa, der traditionelle japanische Enka-Musik in ein moderneres Gewand packt, machen Kiryu moderne Musik, jedoch mit unüberhörbar traditionellen Anklängen ihres Heimatlandes: Koto, Shamisen, Shakuhachi und Co. sei Dank. Dies ergibt ein überaus interessantes Musikerlebnis, das sich angenehm von hiesigen Klängen abhebt.

Weiterlesen „Ein Lied in der Morgendämmerung, von Wasser und Mond: „kyouka suigetsu“ von Kiryu“