Phantom – Kapitel 3.3

Lisa war noch immer durcheinander. Das, was da am Vorabend in dem Club passiert war, würde sie so schnell nicht vergessen. Und dann war es auch ausgerechnet noch Caroline gewesen, die ihn gefunden hatte – Karl. Obwohl Sonntag war und obwohl ihr Vater natürlich von sämtlichen Ermittlungen ausgeschlossen worden war – schließlich handelte es sich bei dem Toten um seinen Partner – war er ins Präsidium gegangen. Und sie hatte ihn begleitet. Zum einen, weil sie nicht wusste, was sie mit sich anfangen sollte, und zum anderen, weil sie aufpassen wollte, dass ihr Vater nichts Dummes anstellte. Sie kannte ihn immerhin schon ihr Leben lang. Und wenn sie schon verwirrt, traurig, wütend und bestürzt war, dann mochte sie sich gar nicht vorstellen, wie es ihrem Vater ging.

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Phantom – Kapitel 3.2

Es wehte ein eisiger Wind, als Frank mit hochgeschlagenem Kragen vor dem Polizeipräsidium eintraf. Seine Haare hatte er einfach nur zu einem Knoten auf seinem Kopf gebunden und klamottentechnisch hatte er das Biederste, was er in seinem Schrank gefunden hatte – eine Jeans mit aufgerissenen Knien und ein türkisfarbenes Hemd – übergezogen. Ihm war die Band einfach zu wichtig, als dass er wegen solcher Nebensächlichkeiten die Zeit, die die Polizei auf sie verwendete, unnötig in die Länge gezogen hätte. Wenn auch nur irgendein Hinterwäldlerpolizist ihn allein wegen seiner unkonventionellen Erscheinung anders als jeden anderen Zeugen behandelt hätte, dann hätte er das nicht mit sich vereinbaren können – cooler Look hin oder her.

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Phantom – Kapitel 3.1

Hallihallo, ich habe etwas gestöbert und dabei die Fortsetzung von meiner Geschichte Phantom gefunden. Also natürlich habe ich gewusst, dass es die gibt, aber so richtig hatte ich sie nicht mehr auf dem Schirm. Und was musste ich feststellen, als ich auf das Datum geschaut habe, zu dem der Text das letzte Mal bearbeitet wurde? März 2018! Autsch! Ist das schon wieder lange her … Bevor die Story also komplett einstaubt, von Motten zerfressen wird oder auf andere Weise im Nirwana verschwindet, stelle ich sie lieber gleich online. Vielleicht will sie ja irgendwer lesen. Und vielleicht – wenn ich ganz viele Likes und Kommentare bekomme^^ – ist das Motivation genug, die Geschichte weiter und am besten auch fertig zu schreiben ;-) Also strengt euch an! Äh … Oder so … Wie gebt ihr euch selbst einen mentalen Tritt in den Allerwertesten?

Genug gelabert, hier geht’s los mit Kapitel 3:

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Phantom – Kapitel 2.4

„Wir haben nichts.“ Fred lehnte sich auf seinem Bürostuhl zurück. „Keine Fingerabdrücke, keine Hinweise, keinen Verdächtigen.“

„Das kann es nicht geben.“ Karl blätterte noch einmal alle Unterlagen durch, die sie im Fall des ermordeten Pärchens zusammen gesammelt hatten. Sie hatten den Tatort gründlichst untersuchen lassen, Nachbarn befragt, im privaten und beruflichen Umfeld des Mädchens und des Jungen nachgeforscht. Mit der flachen Hand schlug er auf den Tisch und stieß ein leises Knurren aus. „Und jetzt?“

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Phantom – Kapitel 2.3

Kora nahm hinter dem Keyboard Platz. Er drückte kurz ein paar Knöpfe, um das Instrument auf den gewünschten Klang einzustellen, und begann dann zu spielen. Es war eine langsame Melodie, die zunächst aus nur einigen, wenigen Tönen bestand, mit der Zeit aber immer dichter wurde und sich zu einer von Melancholie dominierten, bewegenden Komposition entwickelte. Frank hörte gerne zu, lehnte sich im Sofa zurück und ließ das Spiel auf sich wirken. Klavierspielen konnte der Bursche, dachte er sich. Vielleicht war er kein zweiter Mozart, aber das erwartete nun wirklich keiner.

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