Gestaltwandler im Vogelkäfig – „SHAPE SHIFTER“ von SHAPE SHIFTER

Gegen Ende ihres Bestehens hat die Band SHAPE SHIFTER ihr erstes Fulltime-Album, das der Einfachheit halber den Bandnamen trägt, herausgebracht. Vielleicht als eine Art Abschiedsgeschenk an ihre Fans – wer weiß. Ich muss sagen, so richtig habe ich von SHAPE SHIFTERS Aktivitäten während ihres Bestehens nichts mitbekommen, was ich sehr schade finde, weil der Sänger der Gruppe niemand anderes war als Z bzw. Seth, der zuvor in der Band Art Cube gesungen hat und immer noch bei Moi dix Mois als Sänger aufgeführt wird. Dass ich Art Cube gerne mag, ist kein Geheimnis. Nun habe ich also mit einigermaßen großen Erwartungen ins Album SHAPE SHIFTER reingehört, von dem ich euch einige Titel vorstellen werde. Ganz grob tummelt sich die Band im Genre Rock mit Einflüssen von Elektro, Funk und Goth.

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Dadaismus, die zweite: „dadaism#2“ von DADAROMA

Mit dadaism#2 findet das zweite Minialbum von DADAROMA auf meinem Blog Einzug. DADAROMA ist eine vierköpfige Band aus Japan, die seit ihrer Gründung 2014 sehr fleißig Musik im Bereich Metalcore produzieren. Ist das erste Minialbum dadaism#1, dessen Vorstellung sich → hier findet, bereits ein Ohrwurmgarant, so setzt dadaism#2 da nochmal einen drauf.

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Der verformte Würfel: „奇形箱~bad ass cube~“ von Art Cube

Das Minialbum 奇形箱~bad ass cube~ [kikei bako~bad ass cube~] der Band Art Cube erschien im Juli 2012. Es unterscheidet sich klanglich schon etwas von der Musik aus der ersten Hälfte der Bandzeit, die von 2007 bis ca. 2010 anzusiedeln ist. Aus dieser Zeit habe ich ja bereits das Best of-Album → Art Cube, das so wie die Band selbst heißt, vorgestellt.

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Traumwelten: „hypno“ und „morphe“ von More

Die beiden Veröffentlichungen, die ich euch in diesem Beitrag vorstelle, sind etwas ungewöhnlich. Ungewöhnlich zunächst mal wegen des Formats. Sowohl hypno als auch morphe sind nicht als Audio-CDs erschienen, sondern, neben einer digitalen Version, jeweils als DVD. Die Musik gibt’s also nur in Verbindung mit bewegten Bildern. Die Musikgruppe hinter den beiden Scheiben ist More, wieder mal eine eher weniger bekannte Gruppe. Unter anderem ist der Sänger der bereits aufgelösten Band Sugar Mitglied von More, weshalb ich überhaupt erst auf More aufmerksam geworden bin.

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Bühne frei: „THE“420″ THEATRICAL ROSES“ von MEJIBRAY

Zur Band MEJIBRAY habe ich ein eher zwiegespaltenes Verhältnis – und zwar zwiegespalten über die Zeit. Konnte ich zuerst mit ihrer Musik gar nichts anfangen, so habe ich mittlerweile doch einige Stücke für mich entdeckt, die mir gefallen – darunter auch welche, die ich anfangs nicht mochte. Tja, so ändert sich der persönliche Geschmack wohl auch innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne. Außerdem kommt noch hinzu, dass die Band, besonders Sänger Tsuzuku, auch abseits der Musik sehr sympathisch wirkt. Neben Tsuzuku spielen noch Gitarrist MiA, Bassist Koichi und Schlagzeuger Meto bei MEJIBRAY. Kostümtechnisch fällt vor allem Meto oft als Paradiesvogel der Gruppe auf. Die Gruppe existiert seit 2011 und macht Musik im Bereich Hard Rock und Dark, Heavy bzw. Melodic Metal.

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Phönix aus der Asche: „INVICTA“ von llll-Ligro-

Ich hätte es ja nicht mehr für möglich gehalten, dass ich von der Band llll-Ligro- noch einmal etwas Neues höre. Ende letzten Jahres ist es aber dann tatsächlich geschehen. Die Band ist nach über vierjähriger Pause zurück, mit einer Mischung aus neuen und gewohnten Klängen – düsterer, etwas geheimnisvoller Metal mit Visual Kei-Optik.

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Female Fronted J-Rock/J-Metal

Vielleicht ist es schon jemandem aufgefallen, aber die meisten Bands aus Japan, die ich so höre, eigentlich fast alle, haben Männer als Sänger. Das hat auch einen Grund. Ich finde einfach die meisten weiblichen japanischen Stimmen zu hoch, zu quietschig. Nichtsdestotrotz gibt’s natürlich auch in Japan Sängerinnen. Zum einen Girlbands (die mit den quietschigen Stimmen, eher im Popbereich zu finden), aber auch einige, die in Rockbands singen (und für mich meist angenehmere Stimmen haben). Und genau ein paar solcher Bands will ich euch in diesem Beitrag zeigen.
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