Dadaismus, die zweite: „dadaism#2“ von DADAROMA

Mit dadaism#2 findet das zweite Minialbum von DADAROMA auf meinem Blog Einzug. DADAROMA ist eine vierköpfige Band aus Japan, die seit ihrer Gründung 2014 sehr fleißig Musik im Bereich Metalcore produzieren. Ist das erste Minialbum dadaism#1, dessen Vorstellung sich → hier findet, bereits ein Ohrwurmgarant, so setzt dadaism#2 da nochmal einen drauf.

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Alles ist eitel: „VANITAS“ von NEGA

Hallihallo ihr Lieben,

die Band, die ich euch in diesem Beitrag vorstelle, habe ich selbst erst kennengelernt, als es sie eigentlich schon nicht mehr gab. NEGA, im Japanischen ネガ geschrieben, gab es von 2004 bis 2013 und bestand zuletzt aus Sänger Jin, Gitarrist SAN, Bassist Ray und Schlagzeuger Yuu. Ihre Musik einem Genre zuzuordnen ist nicht wirklich möglich. „Düster atmosphärischer Hardcore mit vielen experimentellen Elementen“ trifft es, trotz der sehr vagen Beschreibung, vermutlich nicht mal im Ansatz. Aber weil wir alle ab und an ganz gerne in Schubladen denken, lasse ich es mal für eine erste Meinungsbildung so stehen.

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Klänge aus dem Kunstwürfel: „Art Cube“ von Art Cube

Hallihallo,

das Album, das ich euch in diesem Beitrag vorstelle, ist nicht ganz neu. Es ist von 2010 und die Band Art Cube, die es veröffentlicht hat, gibt es heute nicht mehr (was ich ziemlich schade finde). Insgesamt hatte die Gruppe keine so wahnsinnig lange Lebensdauer, ungefähr sieben Jahre, von 2007 bis 2014 (bzw. 2015), wobei zum Schluss hin neue Veröffentlichungen immer seltener wurden. Sie bestand aus Z am Gesang, Y an der Gitarre und N am Bass. Zwischenzeitlich waren auch noch S (Shizuki) am Schlagzeug und M am Keyboard mit dabei. Ein zweiter Gitarrist, K, ist als Support-Member gelistet gewesen, 2014 jedoch verstorben. Der Sänger Z ist übrigens derselbe, der zuletzt in Allround-Talent Manas Projekt Moi dix Mois am Mikrofon stand, dort unter dem Namen Seth. Auch K war eine Zeitlang bei Moi dix Mois aktiv.

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Von unnatürlicher Gestalt: „Xenomorphic“ von JILUKA

Mit JILUKA habe ich kürzlich wieder eine Band für mich entdeckt. Schuld daran war wie so oft Youtube :) Beim Stöbern bin ich nämlich über das Musikvideo zum Song Omelas, der sich auf dem aktuellen Minialbum Xenomorphic befindet, gestolpert. Die vier Jungs aus Japan, die sich 2013 zu einer Band zusammengefunden haben (mit Ausnahme des Schlagzeugers, der im gleichen Jahr noch ausgewechselt wurde), machen Musik irgendwo im Bereich Metalcore bzw. Deathcore, was man ihnen vielleicht nicht auf den ersten Blick ansieht. Auch das Stichwort Djent (noch ein Musikgenre) taucht öfter im Zusammenhang mit JILUKA auf.

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Vom Fliegen und Fallen: „Houyoku“ von MUCC

鵬翼 [houyoku], zu Deutsch „Flugzeugflügel“, von MUCC ist ein Album, das für mich für Großstadt steht. So genau weiß ich allerdings auch nicht, warum das so ist. Mit Großstadt meine ich in diesem Fall auch nicht Lärm, Hektik und Gedränge. Ich meine eher so etwas wie Anonymität, ein Untertauchen in der Masse, ein Für-sich-Sein unter Vielen. Das ist jetzt nicht einmal negativ gemeint.

Ein bisschen habe ich ja den Verdacht, dass dieses Gefühl einzig und allein vom Cover der CD kommt. Aber sei’s drum. Ihr dürft euch natürlich gleich selbst einen Eindruck davon machen.

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Eine Reise entlang des dunklen Flusses: „DIXANADU“ von Moi dix Mois

Wie lässt sich die Musik von Moi dix Mois in drei Worten am besten beschreiben? Vermutlich mit Goth, Elektro und Klassik. Goth, weil – einfach wegen allem. Elektro, weil man den Einsatz von Computern oft genug zu hören bekommt. Klassik, weil die Orgel, das Cembalo usw. beinahe allgegenwärtig sind. Die Lieder von Moi dix Mois sind, bis auf wenige Ausnahmen, alle mit einem melodiösen Refrain versehen. In den Strophen lauert hingegen durchaus Abwechslung in Form von den oben genannten Stilrichtungen. Ein viertes Wort, das mir im Zusammenhang mit Moi dix Mois noch einfällt, wäre „Haarspray“. Dürfte nicht schwer zu erraten sein, warum ;)

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Sei eine Schlange, friss den Schwanz: „hebi de are o wo kurae“ von LIPHLICH

Hallihallo liebe Leute!

Ein merkwürdiger Beitragsname heute, das ist aber in etwa die Übersetzung des Albumtitels 蛇であれ 尾を喰らえ [hebi de are o wo kurae] von LIPHLICH. Er bezieht sich hierbei auf den Ouroboros (bzw. Uroboros), das Symbol einer Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt und so einen geschlossenen Kreis bildet (siehe Wikipedia für mehr Informationen zum Ouroboros).

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