Der verformte Würfel: „奇形箱~bad ass cube~“ von Art Cube

Das Minialbum 奇形箱~bad ass cube~ [kikei bako~bad ass cube~] der Band Art Cube erschien im Juli 2012. Es unterscheidet sich klanglich schon etwas von der Musik aus der ersten Hälfte der Bandzeit, die von 2007 bis ca. 2010 anzusiedeln ist. Aus dieser Zeit habe ich ja bereits das Best of-Album → Art Cube, das so wie die Band selbst heißt, vorgestellt.

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Traumwelten: „hypno“ und „morphe“ von More

Die beiden Veröffentlichungen, die ich euch in diesem Beitrag vorstelle, sind etwas ungewöhnlich. Ungewöhnlich zunächst mal wegen des Formats. Sowohl hypno als auch morphe sind nicht als Audio-CDs erschienen, sondern, neben einer digitalen Version, jeweils als DVD. Die Musik gibt’s also nur in Verbindung mit bewegten Bildern. Die Musikgruppe hinter den beiden Scheiben ist More, wieder mal eine eher weniger bekannte Gruppe. Unter anderem ist der Sänger der bereits aufgelösten Band Sugar Mitglied von More, weshalb ich überhaupt erst auf More aufmerksam geworden bin.

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Alles ist eitel: „VANITAS“ von NEGA

Hallihallo ihr Lieben,

die Band, die ich euch in diesem Beitrag vorstelle, habe ich selbst erst kennengelernt, als es sie eigentlich schon nicht mehr gab. NEGA, im Japanischen ネガ geschrieben, gab es von 2004 bis 2013 und bestand zuletzt aus Sänger Jin, Gitarrist SAN, Bassist Ray und Schlagzeuger Yuu. Ihre Musik einem Genre zuzuordnen ist nicht wirklich möglich. „Düster atmosphärischer Hardcore mit vielen experimentellen Elementen“ trifft es, trotz der sehr vagen Beschreibung, vermutlich nicht mal im Ansatz. Aber weil wir alle ab und an ganz gerne in Schubladen denken, lasse ich es mal für eine erste Meinungsbildung so stehen.

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Von blutenden Herzen und Rosen: „Heart“ von KAMIJO

Heart ist das erste Fulltime-Studioalbum von KAMIJO als Solokünstler, der auch als Sänger der Band Versailles (seit 2007) bekannt ist und zuvor bei Lareine (1994-2003) gesungen hat. Kamijo scheint ein Faible für das barocke Frankreich zu haben, das legen zumindest seine bisherigen Soloveröffentlichungen nahe. Sein Geburtstag ist der 19. Juli 1975.

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Vom Fliegen und Fallen: „Houyoku“ von MUCC

鵬翼 [houyoku], zu Deutsch „Flugzeugflügel“, von MUCC ist ein Album, das für mich für Großstadt steht. So genau weiß ich allerdings auch nicht, warum das so ist. Mit Großstadt meine ich in diesem Fall auch nicht Lärm, Hektik und Gedränge. Ich meine eher so etwas wie Anonymität, ein Untertauchen in der Masse, ein Für-sich-Sein unter Vielen. Das ist jetzt nicht einmal negativ gemeint.

Ein bisschen habe ich ja den Verdacht, dass dieses Gefühl einzig und allein vom Cover der CD kommt. Aber sei’s drum. Ihr dürft euch natürlich gleich selbst einen Eindruck davon machen.

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Eine Reise entlang des dunklen Flusses: „DIXANADU“ von Moi dix Mois

Wie lässt sich die Musik von Moi dix Mois in drei Worten am besten beschreiben? Vermutlich mit Goth, Elektro und Klassik. Goth, weil – einfach wegen allem. Elektro, weil man den Einsatz von Computern oft genug zu hören bekommt. Klassik, weil die Orgel, das Cembalo usw. beinahe allgegenwärtig sind. Die Lieder von Moi dix Mois sind, bis auf wenige Ausnahmen, alle mit einem melodiösen Refrain versehen. In den Strophen lauert hingegen durchaus Abwechslung in Form von den oben genannten Stilrichtungen. Ein viertes Wort, das mir im Zusammenhang mit Moi dix Mois noch einfällt, wäre „Haarspray“. Dürfte nicht schwer zu erraten sein, warum ;)

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Sei eine Schlange, friss den Schwanz: „hebi de are o wo kurae“ von LIPHLICH

Hallihallo liebe Leute!

Ein merkwürdiger Beitragsname heute, das ist aber in etwa die Übersetzung des Albumtitels 蛇であれ 尾を喰らえ [hebi de are o wo kurae] von LIPHLICH. Er bezieht sich hierbei auf den Ouroboros (bzw. Uroboros), das Symbol einer Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt und so einen geschlossenen Kreis bildet (siehe Wikipedia für mehr Informationen zum Ouroboros).

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