>Wave of madness<

My deity calls me and I answer
Of what comes next I do not know
This mindless faith, this headless prayer
to an omnipresent goddess of chaos
. . .

„Ich bin vollkommen erledigt“, stöhnte Sam und legte doch endlich seinen Bass aus der Hand, bevor er sich auf die weiche Couch im Raum hinter der Bühne fallen ließ. Auch Frank war erschöpft und wischte sich mit dem Unterarm über die Stirn. „Aber das war das Beste, was wir bisher zustande gebracht haben.“ Frank grinste.

„Was du nicht sagst.“ Georg setzte die Flasche Wasser ab, die er in einem Zug halb leer getrunken hatte, und gab sie an Dariusz weiter. Georg hatte solche Konzerte schon öfter gespielt, allerdings noch mit anderen Bands. Phantom war auch für ihn etwas völlig Neues, an dem er mit vollem Einsatz mitwirkte.

„Mein Cello hatte sich kurz vor der Pause ein wenig verstimmt“, bemerkte Dariusz leise.

„Mann, Dariusz, das hat kein Schwein bemerkt. Nicht einmal ich.“ Frank schüttelte den Kopf.

„Ich weiß, da kann man nichts machen. Kora…!“

Der Sänger blickte auf und fing die Flasche, die Dariusz ihm zugeworfen hatte. „Danke.“ Er trank den letzten Rest, beruhigte damit ein wenig seine Stimmbänder und schloss die Augen.

„Müde?“, fragte Georg und fuhr sich mit der Hand durch seine kurzen Haare.

„Ein wenig. Aber es hat sich gelohnt.“

„Und was machen wir jetzt noch? Feiern, Party?“ Frank blickte in die Runde.

„Also ich hab heute eigentlich schon genug Party gehabt“, warf Sam ein.

Auf einmal hörten sie eilige Schritte draußen, gerade so, als ob jemand rannte.

„Was ist denn da los?“ Georg ging zur Tür und zog sie auf. Ein Angestellter der Kneipe kam mit bestürztem Gesichtsausdruck und vollkommen aufgelöst auf sie zu gelaufen. „Ich glaube, die Party geht erst mal noch weiter”, murmelte Georg.

. . .

No need for reason and for cause
A white light excluding everything that was
And spattering colors all at once
This is it:
A wave of madness floating over me

No masks, no blinding
Salvation on its way
I see the horizon
A wish far, far away
Illusion of paintings
Embracing immortal tears
All fears shot down
Purple traces of scrapes
Guiding the way
To all’s pandemonium
My senses buried
In a grave with the name of madness

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3 Gedanken zu “Phantom – Kapitel 1.7

  1. So, jetzt habe ich mir auch mal die Zeit genommen, deinen Musik-Thriller weiterzulesen 🙂
    Und ich würde dir jetzt gerne auch eine ausführliche Kritik geben, aber ich verstehe noch rein gar nichts. Ich weiß nicht so wirklich, wer überhaupt dein Protagonist ist, um was es geht, etc. …
    Ich weiß, ich werfe da im Glashaus mit Steinen, bei meinem Blogroman ist das oft auch ganz ähnlich, aber ich bin auch immer froh, wenn man mich darauf hinweist, daher dachte ich… mache ich das einfach auch mal bei dir 😉

    Es ist aber auch erst ein Kapitel. Vielleicht bin ich auch nur ungeduldig. Ich würde mich freuen, bald weiterlesen zu können, dann kann ich ein detaillierteres Statement von mir geben 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für deinen Kommentar!
      Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass nach dem ersten Kapitel noch große Verwirrung herrscht. Ist natürlich auch nicht ganz unbeabsichtigt^^ Ich mag es gern, wenn der Leser sich Stück für Stück die (Hinter-)Gründe einer Geschichte bzw. einer Handlung selbst zusammensetzt; dazu braucht es natürlich auch etwas Input, der momentan noch fehlt und den ich noch liefern muss… Ich hoffe natürlich, dass sich mit der Fortsetzung dann die offenen Fragen nach und nach klären. Auf jeden Fall bin ich jetzt noch motivierter, zügig weiterzuschreiben 😉

      Gefällt 1 Person

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