Abgründig – Kapitel 25

Achtung, diesmal gibt’s einen Auszug aus dem Kapitel selbst:

Gabriel schlief. Seine schwarzen Haare schimmerten matt im Licht, das von draußen durch die großzügige Fensterfront in das Loft einfiel. Ein paar Strähnen hatten sich aus dem Pferdeschwanz gelöst, den er wie üblich trug, und breiteten sich nun über Davids Beinen aus. Davids Hand ruhte noch immer auf Gabriels Schulter und ihm fiel erst nach einiger Zeit auf, dass er mit dem Daumen langsam kreisende Bewegungen ausführte. Als er sich dessen bewusst wurde, hörte er sofort auf. Er blickte in Gabriels schlafendes Gesicht und konnte in diesem Augenblick weder die spöttische Maske ausmachen, die der Maler sonst so häufig zur Schau stellte, noch die verbissene Sturheit, die David vor vielen, vielen Jahren, als sie beide noch Jungen gewesen waren, kennen gelernt hatte. In diesem Moment lag beinahe etwas Friedliches in dem Ausdruck des Malers. Welches dieser vielen Gesichter war der echte Gabriel?

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