蝶の森 [chō no mori] – 5

„Was …?“ Ein Keuchen entfährt ihm, und während er immer noch seine Finger und den Unterarm betrachtet, schälen sich mehr und mehr rote Schmetterlinge aus dem schimmernden Dunst. Hunderte, direkt vor ihm, neben ihm, über ihm. Er sieht nur noch Schmetterlinge.

Und dann bohren sich überall gleichzeitig auf seinem Körper Schmerzen wie von Nadelstichen in seine Haut. Die Schmetterlinge sitzen auf ihm, krabbeln auch über Mund und Nase, und es werden immer mehr. Er bekommt keine Luft, versucht, sie zu verscheuchen, doch sie lassen sich nicht abschütteln und ihr Gewicht drückt ihn schon bald zu Boden. Er strampelt verzweifelt, streift in seiner Panik mit den noch freien Fingerspitzen über etwas Weiches, Warmes, das neben ihm zwischen den Pflanzen liegt, doch dann haben die Schmetterlinge ihn gänzlich eingehüllt.

Als das Rot nach und nach verblasst,  verstummt auch das Klingeln.

♦♦♦

Ende?

red_butterflies

2 Kommentare zu „蝶の森 [chō no mori] – 5

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