蝶の森 [chō no mori] – 4

Unsanft kullert er einen Abhang hinunter, stößt sich dabei den Kopf und bleibt nach kurzer Zeit benommen in einer Senke liegen. Er stöhnt. Noch immer ist dieser rote Dunst vor seinen Augen, den auch ein Blinzeln nicht vertreiben kann.

Er atmet ein paar Mal durch, um das Pochen in seinem Kopf etwas zur Ruhe kommen zu lassen. Ganz still sitzt er da, und trotzdem wird mit einem Mal das Klingeln wieder lauter. Noch während er sich von Neuem fragt, woher dieses Geräusch bloß kommt, spürt er ein Beißen an der Innenseite seines Unterarms. Erschrocken wendet er den Blick nach unten und schlägt instinktiv mit der anderen Hand zu. Er trifft nur seine nackte Haut, sieht aus dem Augenwinkel aber ein rotes Flattern. Er hält inne, runzelt die Stirn. Als er langsam seine Fingerspitzen von seinem Arm nimmt, entdeckt er eine feine Blutspur.

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red_butterflies

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