Wenn ich vergangene Woche am Morgen aus dem Haus gegangen und zum Bahnhof gefahren bin, ist es ungefähr so gewesen:

Frühnebelschleier

hüllen mich ein, kalt und klamm.

Lichter wie Geister.

Auch wenn es aktuell in der Früh nicht mehr neblig ist, wollte ich das Haiku trotzdem nicht „Haiku der vorigen Woche“ nennen^^

Viele Grüße

Michaela

Beitragsbild von pixabay

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2 Gedanken zu “Haiku der Woche #21

  1. Hatte mal ein ganzes Buch über die japanischen Kurzgedichte gelesen und mich auch darin versucht und da kamen dann Sachen raus, die ich lieber nicht mehr veröffentliche. Wollte die Form damals mehr in die heutige Technik ziehen mit Herbstgedichten, wo Worte wie „Türschlossenteiser“ vorkamen, aber es ging in die Hose.

    Ähnlich hatte ich es vorher mit Limericks versucht, auch da ohne Erfolg, auch wenn ein paar im berliner Eulenspiegel veröffentlicht wurden.

    Die vorgegebene Form ist nicht mein Medium des Schreibens und ich kann nur in freinen Rhytmen frei schreiben. Erkenntnis!

    Deine Haikus aber sind meisterhaft und ehren die alten Meister allein dadurch, dass du ihre Tradition fortsetzt und unvergessen machst, was sie einst anregten. Überhaupt trägst du die japanische Kultur in deinen Händen und hebst sie hervor und empor, wie damals Hermann Hesse die fernöstliche Traditon neu entdeckte und uns Westlichen erfahrbar machte.

    Du hast ne Menge drauf, du bist hochintelligent und du wirst noch viel bewegen.

    LG PP 🙂

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