Hallo ihr Lieben,

ich stelle euch heute wieder einmal eine Mangareihe vor, die demnächst mit Erscheinen des letzten Bandes, Band 14, beendet sein wird, nämlich Psychic Detective Yakumo von Autor Manabu Kaminaga und Zeichnerin Suzuka Oda. Psychic Detective Yakumo ist ursprünglich eine Roman- bzw. Light Novel-Reihe von Manabu Kaminaga gewesen, der von Suzuka Oda nun grafisch Leben eingehaucht wurde.

In den Büchern geht es hauptsächlich um den etwas verschrobenen, spröden Studenten Yakumo Saito, der mit der Fähigkeit geboren wurde, Geister zu sehen. Genauer gesagt kam er mit einem roten linken Auge zur Welt, das es ihm ermöglicht, die Seelen der Verstorbenen, die noch nicht von der irdischen Welt loslassen können, wahrzunehmen.

Psychic Detective Yakumo Band 1
Psychic Detective Yakumo Band 1

Als Kind wurde Yakumo beinahe von seiner Mutter umgebracht, die sich vor seinem roten Auge fürchtete, doch im letzten Moment kam damals ein Polizist hinzu, der sie daran hinderte und Yakumo so das Leben rettete. Dieser Polizist, Kazutoshi Goto, ist heute Kommissar in der Abteilung für Sonderermittlungen, in der auch der tollpatschige Yuutaro Ishii arbeitet, und hat noch immer engen Kontakt zu Yakumo. Er wendet sich oft an den Studenten, wenn er Hilfe bei Ermittlungen benötigt und vermutet, dass Yakumos Fähigkeit dabei von Nutzen sein kann. Doch auch ohne seine Fähigkeit ist Yakumo ein begabter Hobbydetektiv, da er eine gute Auffassungs- und Kombinationsgabe besitzt. Das weiß er allerdings auch und benimmt sich meist entsprechend großspurig. Wenn er nicht gerade ermittelt, wohnt er quasi in den Räumlichkeiten der AG Filmforschung der Uni und döst vor sich hin. Zu den Univeranstaltungen geht er so gut wie nie. Ab und an zieht er Kommilitonen, die ihn wegen seiner vermeintlich hellseherischen Kräfte aufsuchen, für die er an der Uni bekannt ist, mit billigen Kartentricks durch den Kakao. Von anderen Menschen ist er generell aber schnell genervt oder gelangweilt.

Im täglichen Leben trägt Yakumo eine schwarze Kontaktlinse im linken Auge, um nicht, wie in seiner Kindheit, unnötig Blicke auf sich zu ziehen und das Ziel von Anfeindungen zu werden. Seine Mutter ist bereits verstorben und die Identität seines Vaters ist nicht mit Sicherheit geklärt. Er hat aber noch lebende Verwandte, seinen Onkel, der aus Solidarität mit Yakumo bzw. um die Aufmerksamkeit der Leute von Yakumo auf sich zu ziehen eine rote Kontaktlinse in seinem linken Auge trägt. Dieser Onkel, Isshin Saito, lebt mit Yakumos Cousine Nao in einem buddhistischen Tempel und ist für Yakumo wie ein Vater.

So weit zum Setting zu Beginn der Reihe – jetzt beginnt die eigentliche Handlung.

Der erste Fall für Yakumo und Goto, „Die verbotene Kammer“, fängt damit an, dass eine Kommilitonin, Haruka Ozawa, eines Tages bei Yakumo in der AG Filmforschung auftaucht und ihn bittet, ihrer von einem Geist besessenen Freundin zu helfen. Yakumo begegnet Haruka zunächst sehr mürrisch, da er aber insgeheim doch ein weiches Herz hat, lässt er sich scheinbar widerwillig auf Harukas Bitte ein und nimmt sich des Falles an, bei dem es um einen Mord auf dem Unigelände geht. Während des Falles lernen sich Yakumo und Haruka etwas besser kennen und Yakumo erfährt, als ihm der Geist von Harukas verstorbener Schwester erscheint, Genaueres über die Vergangenheit des Mädchens. Schließlich weiht er Haruka auch über sein rotes Auge und seine Fähigkeiten ein. Gemeinsam klären sie den Fall und zunächst scheint es so, als würden sie sich nicht so bald wieder sehen.

Dieser erste Fall ist meiner Meinung nach der schwächste der ganzen Reihe, allerdings auch der kürzeste, wobei hier vielleicht ein Zusammenhang besteht. Er verläuft relativ stringent, hält aber dennoch ein paar Überraschungen bereit. Immerhin hat es genau dieser Anfang geschafft, mich an die Reihe zu binden. Die Konstellation der Figuren ist bestimmt nicht neu, aber schon Yakumo allein ist ein interessanter Charakter, der neugierig und Lust auf mehr macht. Und Haruka ist weit weniger nervige Begleiterin, wie es leider oft der Fall ist, wenn dem männlichen Protagonisten eine Frau an die Seite gestellt wird.

Nach der Begegnung mit Haruka, also während des ersten Falls, fällt sowohl Goto als auch Isshin auf, dass Yakumo aus seiner eigenbrötlerischen Art etwas aufzutauen scheint. Da beide um Yakumos Wohlergehen besorgt sind, unterstützen sie nicht nur den Hobbydetektiv, sondern fortan auch Haruka und versuchen, die beiden irgendwie zusammen zu bringen. So werden die zukünftigen Fälle von Yakumo bestimmt auch neben den unheimlichen Geisterbegegnungen den ein oder anderen lustigen Moment bereit halten.

Psychic Detective Yakumo Band 1
Psychic Detective Yakumo Band 1

In diesem Sinne gibt’s demnächst den zweiten Teil der Buchvorstellung zu Psychic Detective Yakumo mit noch mehr Fällen und einem allumfassenden Fazit! Seid gespannt 🙂

Viele Grüße, bis dahin

Michaela

 

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9 Gedanken zu “Buchvorstellung: Psychic Detective Yakumo [Teil 1]

    1. Hat mich auch an Detektiv Conan erinnert (steht im zweiten Teil^^) – vielleicht ein bisschen erwachsener und vor allem natürlich optisch mit großen Unterschieden. Ich bin auf den letzten Band und auf die Auflösung gespannt 🙂

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    1. Bin auch über jede abgeschlossene Reihe froh^^ 14 Bände finde ich (für meine Verhältnisse) schon echt viel, wobei die längste Serie, die ich habe, Silver Diamond ist (falls du die kennst). Hab mal mit Bleach begonnen, aber irgendwann abgebrochen, weil ich nicht mehr hinterher gekommen bin 😉

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      1. Ja die kenne ich. Tolle Serie 😊
        Ich hab mal mit Skip Beat angefangen, aber bei Band 33 oder so im Moment aufgehört.
        Teilweise habe ich Serien aber auch wieder verkauft (z.B. 3,2,1 Liebe) weil meine Interessen sich verändert haben.

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  1. Immer schön noch weitere Manga-Enthusiastinnen zu „treffen“! Leider in unseren Breitengraden ja noch immer ein sehr stark vernachlässigtes und teilweise herabgewürdigtes Medium.
    Ich kenn von Detektiv Conan nur die Anime-Serie aber rein von deiner Beschreibung her stimme ich euch voll und ganz zu…wobei sich eine etwas erwachsenere Version des Stoffs eh ganz spannend anhört.
    Ich lese zur Zeit „Berserk“…hab ich erst vor kurzem dank eines Freundes endeckt und bin jetzt schon bei Band 22 – und kein Ende in Sicht ;-)!

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    1. Berserk ist eine Reihe, um die ich bislang noch einen Bogen gemacht habe. Hat keinen bestimmten Grund, aber es sind so viele offene Baustellen hier, da ist diese Serie bisher immer unten durch gerutscht. Taugt sie was? Vermute schon, wenn du mit Band 22 noch dran bist 😉

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      1. Ja schon…sie ist halt echt brutal und blutig aber die Geschichte ist doch so fesselnd, dass man einfach weiter lesen muss weil man unbedingt wissen will wie es weiter geht! Und auch die Hauptfigur wächst einem trotz seiner stillen und etwas schroffen Art so ans Herz, dass man bei jedem Kampf mit ihm mitfiebert.
        Aber ich kenn das nur allzu gut mir den offenen Baustellen…ich kann dir gar nicht sagen wie viele Bücher, Filme und Serien bei mir schon in der Warteschlange stehen – manche davon werden schon richtig ungeduldig ;-)!

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