Heyho!

In diesem Beitrag stelle ich euch wieder ein Buch vor, und zwar handelt es sich um Das Wissen der Welt von E. T. Byrnes. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Das Wissen der Welt ist ein Fantasyabenteuer, bei dem wir die Protagonistin Viktoria durch Raum und Zeit begleiten auf der Suche nach einer sagenumwobenen Bibliothek.

Zunächst einmal die Idee: Die finde ich großartig.

Das Setting, das E. T. Byrnes in Das Wissen der Welt geschaffen hat, ist eine spannende Mischung aus Fantasy und Steampunk mit einer Prise Dystopie. Das klingt schon mal gut, nicht wahr? Dazu kommt dann unter anderem das Thema Zeitreisen. Zeitreisen haben ja immer einen etwas besonderen Anstrich; viele Fragen zur Funktionsweise an sich werden dabei aufgeworfen, unter anderem „Was passiert, wenn ein Zeitreisender die Vergangenheit ändert?“ Oder noch krasser, wenn er seine eigene Vergangenheit ändert? Bedroht er damit seine Existenz? Was passiert, wenn er sich bei einer Reise selbst begegnet?

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Das Wissen der Welt mit superschönem Cover

Ein paar dieser Fragen werden in Das Wissen der Welt tatsächlich im Rahmen der Handlung beantwortet. So ganz hat mich das Gefühl, in einem Paradoxon gefangen zu sein, dann aber doch nicht losgelassen. Und das bis zum Schluss. Apropos Schluss. Der ist … ernüchternd, könnte man vielleicht sagen; er kommt relativ plötzlich, stellt zum einen ein Ende dar (nicht nur das Ende des Buches), gleichzeitig aber auch einen Anfang. Vielleicht ist er für den ein oder anderen unbefriedigend, vielleicht ist er, so auch für mich, etwas zu schnell abgehandelt mit ein paar offenen Fragen, die er hinterlässt (die bestimmt mit Absicht offen gehalten wurden). Doch im Großen und Ganzen kann ich sagen: Er passt zur Geschichte. Ein bisschen musste ich an die Enden der Final Fantasy-Spiele denken; die haben einen etwas ähnlichen Touch.

Und was den Weg zu diesem Schluss betrifft, so erleben wir Höhen und Tiefen. Einerseits die Höhen und Tiefen von Viktorias Reise, andererseits auch Höhen und Tiefen beim Lesen an sich, wobei diese Tiefen nicht so wirklich tief sind; eher nur leichte Senken. Um kurz auf die Handlung einzugehen, möchte ich einfach den Klappentext zitieren, der alles schön und knapp zusammenfasst und zumindest mich gleich zu Beginn neugierig gemacht hat:

Viktoria ist fünf Jahre alt, als das Regime ihren Bruder Rafi ermordet. Sie selbst wird entführt und in einer Anstalt für geistig Behinderte untergebracht. Rund sechzehn Jahre später wird sie überraschend daraus gerettet – und stellt fest, dass sie durch Raum und Zeit wandern kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer wertvollen Spielfigur im Ringen zwischen Regime und Rebellen. Einer der Rebellen ist Aenghus, ein Druide, der für seine Pläne seit vielen Jahrzehnten auf Viktoria gewartet hat und sie deshalb nicht aus seinen Augen lassen möchte. Doch bevor sie sich von ihm benutzen lässt, kämpft sie gegen ihre widersprüchlichen Gefühle für ihn an und macht sich auf ihren eigenen Weg – zusammen mit Jack, einem elfjährigen Jungen. Gemeinsam suchen sie eine geheimnisvolle Bibliothek, die nichts Geringeres enthalten soll als das Wissen der Welt …

An einigen Stellen, vor allem zu Beginn, wenn wir uns im Schnelldurchlauf von der fünfjährigen Viktoria zur gut zwanzigjährigen Viktoria durchlesen, finden große Sprünge zwischen den Kapiteln statt. Man wird als Leser von einem Satz zum nächsten in eine komplett andere Situation geworfen, ohne Erklärungen, ohne einen Grund dafür zu kennen. Das witzige an der Sache ist, dass es der Protagonistin dabei nicht anders geht. Wir erleben diese Sprünge aus ihrer Sicht, wissen dabei nicht mehr als sie. Zum Glück gibt es dann aber im weiteren Verlauf der Handlung genügend Aufklärung, sodass die zunächst unzusammenhängend erscheinenden Ereignisse rückblickend doch Sinn ergeben.

Ein anderes sprunghaftes Verhalten, das nichts mit der Story zu tun hat, kann ich in der Erzählperspektive beobachten. Das Buch ist zum größten Teil aus Viktorias Sicht geschrieben, doch ab und an wechselt der personale Erzähler zu einer anderen Person, jedoch dann nur für ein, zwei Absätze. Ich finde es schwierig, diesen unerwarteten Perspektivenwechseln zu folgen und mich in die anderen Charaktere genau so einzufinden wie in Viktoria, zumal es nach wenigen Zeilen auch immer wieder zurück zu Viktoria geht. Für mich wäre das Leseerlebnis ohne diese Wechsel noch etwas größer gewesen.

Apropos Viktoria: Die junge Dame finde ich gelungen dargestellt. Sie hat keinen ausgeprägten Heldenkomplex, denkt auch mal an sich und ihr eigenes Überleben, bevor sie loszieht, um andere zu retten. Das klingt herzlos? Nun, Viktoria ist sich durchaus bewusst, dass ihr Verhalten nach außen hin gefühlskalt erscheinen könnte, sie sieht es aber als notwendig an, was auch für den Leser gut dargestellt ist.

Ihr junger Begleiter Jack kommt leider nicht ganz so zur Geltung, wie sie selbst. Er steht quasi in Viktorias Schatten. Für sein Alter ist er sehr erwachsen, was vielleicht mit seiner Begabung zu tun hat.

Beim Druiden Aenghus fehlt mir das letzte bisschen Persönlichkeit, um ihn als eigenständigen Charakter akzeptieren zu können. (Wer das Buch gelesen hat, könnte bei diesen Worten vielleicht ins Schmunzeln kommen^^) Er ist intelligent, charismatisch, auch mal witzig, doch irgendwie bin ich nicht so ganz mit ihm warm geworden. Vielleicht liegt das daran, dass ich (zunächst) so überhaupt keine Information dazu hatte, wie alt er ist. Zum einen heißt es, dass er Viktoria schon eine gefühlte Ewigkeit kennt und sie schon seit Jahren erwartet hat. Das klingt für mich fast nach einem Greis. Dann aber fühlt sich Viktoria zu ihm hingezogen (umgekehrt wohl auch), was ja eher bedeuten würde, dass die beiden etwa gleich alt sind. Dieses Bild war für mich lange Zeit nicht schlüssig. Zum Glück wird auch dieses Rätsel im Laufe der Handlung noch gelöst!

Eine andere Frage ist mir während des Lesens auch bis kurz vor Ende im Kopf herumgeschwirrt: „Warum Viktoria?“ Also warum muss ausgerechnet sie die Bibliothek suchen und niemand anderes? Ich kann euch beruhigen, es gibt eine Antwort darauf, allerdings eben auch erst ziemlich spät.

Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass er grundsätzlich angenehm und flüssig zu lesen ist; sowohl die Sprache des Erzählers als auch die Sprache der Charaktere gefallen mir gut. Sie sind nicht zu gestellt. Wer mit eher saloppen, beinahe umgangssprachlichen Sätzen aber Probleme hat, sollte vielleicht zunächst zur Leseprobe greifen. Es gibt lediglich einige unglückliche Formulierungen, die mich manchmal im Lesefluss haben stolpern lassen, aber nicht so schlimm, als dass ich auf die Nase gefallen wäre. Größere Probleme habe ich vor allem bei den Actionszenen. Hier schaffen es die Beschreibungen oft leider nicht, ein klares Bild der jeweiligen Szene vor meinem inneren Auge zu erzeugen. Teilweise kann ich mir zwar aus den nachfolgenden Absätzen herleiten, was da wohl ein paar Zeilen darüber passiert sein musste, aber das Leseerlebnis ist an diesen Stellen trotzdem eher mäßig. Dem gegenüber stehen jedoch auch etliche Passagen, die ich sehr gut auf den Punkt getroffen finde, sowohl sprachlich als auch vom Timing im Geschehen. Insgesamt ergibt sich für die Sprache ein ausgewogenes Bild.

Was kann ich also abschließend über Das Wissen der Welt sagen? Alles in allem hinterlässt mich die Geschichte mit zwiegespaltenen Gefühlen. Zum einen konnte ich mich in die Handlungsabschnitte und die jeweils auftretenden Charaktere inklusive der Protagonistin voll einfühlen, zum anderen war aber immer irgendwo in meinem Hinterkopf eine gewisse Distanz, als würde ich das Geschehen nur mit Hilfe einer Glaskugel beobachten. Vielleicht kommt das tatsächlich von den vielen Zeitsprüngen und dem vermeintlichen Wissen: „Zur Not kann sie das ja wieder rückgängig machen.“ Das Setting gefällt mir ausgesprochen gut, auch die Idee der Geschichte, lediglich die Umsetzung weist einige Schwächen auf. Alles in allem ist Das Wissen der Welt aber ein spannendes, kurzweiliges Abenteuer, das Lust auf mehr aus der geschilderten Welt macht. Wird es wohl ein Spin-Off geben?

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal

Michaela

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17 Gedanken zu “Buchvorstellung: Das Wissen der Welt – Viktorias Reise

  1. Hallo Michaela und danke für Deine ausführliche Rezi. Das Buch hört sich gut an. Ich hole es mir vielleicht wenn ich endlich umgezogen bin. Die Frage die sich mir eben beim lesen stellte ist vielleicht total nebensächlich. Da ich selbst aber auch eine Behinderung habe fragte ich mich automatisch: Warum kommt Viktoria denn in ein Behindertenheim? Hat sie eine Krankheit? Gibt es dazu eine Erklärung? Wie gesagt eigentlich total nebensächlich. Mich interessiert es aber gerade irgendwie. Liebe Grüße von der Lesefreundin

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    1. Hallo liebe Lesefreundin!
      Mmh, ich überlege gerade, wie ich deine Frage beantworten kann, ohne zu viel zu verraten^^ Es gibt auf jeden Fall eine Erklärung, warum sie dort hingebracht wurde. Die Einrichtung an sich ist mir persönlich beim Lesen auch nicht als Behindertenheim präsent gewesen. Konkret gibt es, außer diesem Namen, eigentlich keine Anzeichen dafür. Weder bei Viktoria noch bei den anderen Damen. Mir ist es eher wie ein Gefängnis vorgekommen (unter dem Decknamen eines Behindertenheims). Genauer kann ich aber ohne Spoiler gerade nicht werden …
      Solltest du das Buch lesen, wäre ich neugierig darauf, zu welchem Schluss du kommst^^
      Viele Grüße und besten Dank für deinen Kommentar!
      Michaela

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      1. Danke für Deine Antwort. Wenn du dich bis Juli gedulden kannst dann können wir uns dann hoffentlich austauschen. Bis dahin habe ich wegen Umzug ein Bücher-Kaufverbot. Wünsche dir noch einen guten Abend bzw. eine gute Nacht 🙂 Susanne

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      2. Bücherkaufverbot? Das klingt schlimm … Selbst auferlegt, oder? 😉 Wünsche dir gute Nerven für den Umzug! Wird’s sehr stressig, was denkst du? Gerne können wir uns im Juli austauschen! Würde mich freuen^^ Dir ebenfalls einen schönen Abend!

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      3. Ja Bücherkaufverbot selbst auferlegt. Es hat einfach keinen Zweck im Moment Bücher zu kaufen die dann nur zwischen den Kartons rumfliegen würden. Bin froh wenn es endlich geschafft ist. PS. habe übrigens erst vor wenigen Tagen selbst angefangen zu bloggen. Ist wahrscheinlich noch sehr ausbaubedürftig aber ich versuche mich zu verbessern. Falls du mal Lust hast darfst du gerne mal einen Blick bei mir reinwerfen. Bin für konstruktive Kritik sehr offen und auch überaus dankbar. Liebe Grüße

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  2. Deine Rezi erinnert mich ein wenig an Rubinrot. Also wenn es genauso gut ist dann werde ich es mir holen. Denkst du es kommen noch mehr Bücher dazu wäre natürlich eine gute Grundlage für mehr. Es gibt noch viel mehr Handlung wenn es dazu noch in der Vergangenheit spielt. War es für dich manchmal sehr kompliziert. Ich habe erst letztens „Die Frau des Zeitreisenden“ gelesen. Ich kam in dieses Buch gar nicht rein und irgendwann habe ich gar nichts mehr verstanden. wäre toll wenn du mir antwortest.

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    1. Rubinrot habe ich leider nicht gelesen, deswegen kann ich dir keinen Vergleich nennen. Ob noch mehr dazu kommt, kann ich dir auch nicht sagen; wäre cool, aber vermutlich müsstest du die Autorin direkt fragen 😉
      Sehr kompliziert fand ich es nicht, es war genau richtig. Bei manchen Zeitsprüngen war mir zwar nicht immer gleich klar, dass ein Sprung stattgefunden hat, aber nach ein paar Absätzen hat sich das eigentlich immer geklärt. Vielleicht hilft dir ja auch die Leseprobe weiter, falls du dir nicht sicher bist, ob das Buch etwas für dich ist.
      Liebe Grüße
      Michaela

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      1. Hallo Shana,
        ja, das Buch gibt’s schon – im Moment zwar nur als E-Book, aber so weit ich weiß, wollte die Autorin es in Zukunft auch noch in Papierform veröffentlichen. Es gibt trotzdem eine Leseprobe, was ich, da man ja momentan im Laden (noch) nicht reinlesen kann, eine gute Idee finde 😀
        LG Michaela

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  3. Gott sei dank habe ich ein ebook 😀 aber wenn du davon so schwärmst werde ich es mir sowieso holen. Was ich noch sagen wollte. Wenn du irgendeine Kritik hast von meinen Rezensionen dann schreibe sie mir. Bin für alles offen und weiß oftmals noch nicht was richtig ist. 🙂 Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und danke für die vielen Antworten 🙂

    Nochmals liebe Grüße

    Shana 😀

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    1. Wenn es was zu kritisieren gäbe, würde ich das machen 😉 Bis jetzt hat sich aber nichts ergeben.
      Was beim Rezensionenschreiben richtig ist, kann ich dir auch nicht so genau sagen. Ich schreibe meistens das, was mir so einfällt, ohne großen Plan im Hinterkopf^^ Ein absolutes Richtig und Falsch gibt es aber vermutlich eh nicht.
      Dir ebenfalls einen schönen Abend und eine gute Woche!
      LG Michaela 🙂

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  4. Eine ganz grundlegende Frage hab ich, wo lernt sie lesen? Ein fünfjähriges Kind in einem unterdrückenden System kommt in ein Heim, und dann sind die plötzlich so humanistisch und fortschrittlich (und wer bezahlt das?), dass nicht nur grundlegende Kulturfähigkeiten gelehrt werden, sondern auch offensichtlich viel gelesen wird. Oder warum sonst sollte jemand eine Bibliothek suchen? Und die Charakterbildung, die in 16 Jahren stattfindet (von wem beeinflusst, erzogen?) in einer Einrichtung in einem fragwürdigen System? Wo kommt der her, der Charakter? Auch die Vorstellung von Zeit erscheint mir nicht logisch.

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    1. Das sind ja eine Menge Fragen auf einmal^^ Ich glaube, viele davon werden während der Lektüre beantwortet – die wichtigste vermutlich: Warum sollte jemand, hier im Speziellen Viktoria, eine Bibliothek suchen?
      Das System, in dem die Protagonistin aufwächst, ist alles andere als humanistisch oder fortschrittlich, und die Frage, warum sie in der Anstalt, die eher einem Gefängnis gleicht, festgehalten wird, anstatt wie ihr Bruder gleich umgebracht worden zu sein, stellt sie sich selbst mehr als einmal. Lesen hat sich Viktoria (hab gerade noch mal nachgelesen, doch es steht explizit im Buch) in der Anstalt selbst beigebracht; in einem Leseraum werden von der Anstaltsleitung genehmigte Bücher zur Verfügung gestellt, vermutlich, um die Anstaltsbewohner bei Laune zu halten. Viel gelesen wird in der dargestellten Welt nicht, deswegen ist auch die Lage der gesuchten Bibliothek nicht bekannt.
      Was die Charakterbildung angeht, so ist diese wahrscheinlich der kritischste Punkt deines Kommentars. „Viktoria ist halt einfach so“ ist vermutlich etwas wenig als Begründung. Gut, sie wurde stark von ihrem Bruder beeinflusst, aber wie du erkannt hast, sind 16 Jahre im Vergleich zu fünf Jahren davor sehr lang. In diesen 16 Jahren hatte sie eigentlich nur Kontakt zu den anderen Heimbewohnerinnen.
      Die Logik von Zeitreisen ist so eine Sache für sich 😉 Was an der Beschreibung im Beitrag erscheint dir nicht logisch?

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      1. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
        Lesen will ich es ja nicht, wenn es zu unlogisch ist.
        Mit Logik meine ich nicht die Zeitreisen; derartige Paradoxata tauchen dann ja immer auf, und damit kann ich mich arrangieren. Unlogisch ist für mich das Setting mit der Anstalt, den politischen Hintergründen, der persönlichen Entwicklung bis zum Alter 21, die für mich logisch nicht erklärbar ist. Ich hab eher rumänische Heimzustände vor Augen, in so einem System.
        Aber vielleicht ist Viktoria ein Genius, der sich selbst erzogen hat, oder durch die zeitreisen entsteht ein Paradoxon, das ihre Entwicklung ermöglicht. :idee:

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      2. Ah, okay.
        Also, die politischen Hintergründe fand ich ganz gut gelöst – dazu gibt’s tatsächlich einiges an Info im Buch. Was wirklich etwas untergeht ist Viktorias Entwicklung während ihrer Anstaltszeit. Es wird zwar erwähnt, was sie in der Zeit so macht, aber so viel ist das nicht, da sie ja eingesperrt ist. Trotzdem kam sie mir ganz authentisch vor – vielleicht bin ich da auch etwas geblendet, weil sie mich tatsächlich positiv überrascht hat. Mich nerven oftmals weibliche Hauptfiguren, und das hat sie nicht gemacht. Als Genius würde ich sie nicht bezeichnen 😉

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  5. Hallöchen ihr Lieben! Erst einmal ganz herzlichen Dank an Michaela für die ausführliche und ehrliche Bewertung. Dein Feedback ist super wertvoll und gerade habe ich noch einmal alles strukturiert, um Teile davon einzuarbeiten. Wenn es gedruckt wird, bekommst du ein extra Exemplar :-*

    Zum Anstaltshintergrund: Ihr Bruder wird ermordet und Viktoria in der Anstalt gefangen genommen. Dort ist sie ja nicht in Einzelhaft, sondern kann sich wegen ihres „guten Benehmens“ relativ frei benehmen (steht auch im Buch). Es gibt dort also eine Gemeinschaft aus Gefangenen, daher ist Viktoria kein selbsterziehendes Genius, aber eine selbstständige Person, die sich dort weiterentwickelt – aber natürlich nicht so, wie in der Freiheit. Ich hoffe aber, dass man das im Buch merkt. Es braucht m.E. kein Genius, um sich selbst zu erziehen oder einfach aus den langjährigen Begleitumständen zu lernen. Warum wird sie gefangen genommen und nicht erschossen? Das wird auch erklärt, aber ganz offensichtlich muss da jemand denken, es wäre es wert, sie „aufzuheben“.

    Liebe/r gann uma – hast du noch Fragen? Dann gerne her damit 🙂

    Herzliche Grüße
    E. T: Byrnes

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    1. Kein Ding! Das Buch habe ich ja extra für eine Rezension bekommen. Zum Glück schlägt das Fränkische bei mir noch nicht zu einhundert Prozent durch, sodass nicht nur ein „Passt scho“ herausgekommen ist^^
      Fragen, Antworten und Diskussionen sind immer willkommen! LG

      Gefällt 1 Person

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