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Es ist das neue Album von Scarlet Valse, das ich euch heute ganz kurz vorstellen möchte: Darkness Circus. Kurz vor allem deshalb, weil dieses Album ein Minialbum ist. Eben wie der Name sagt …

Eventuell habe ich irgendwo am Rande schon mal erwähnt, dass ich diese Band – Scarlet Valse – mag. Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: Ich mag diese Band.^^

Darkness Circus beginnt mit dem titelgebenden Stück Darkness Circus. Dieser schräge Sound, der wirklich an einen Zirkus erinnert, insbesondere an einen gruseligen Clown, ist super. Dazu kommt der typische Scarlet Valse-Klang, das heißt allem voran natürlich Kakerus unverwechselbare, weiche Stimme sowie eine Mischung aus Symphonic Metal und Hard Rock. Passt als Einstieg.

Weiter geht’s mit Nocturne. Etwas weniger schräger Zirkus, dafür etwas düsterer als Darkness Circus mit einer Spur Gothic und einem Gitarrensolo mit beinahe orientalischem Touch. Passt auch.

Wie schon auf dem Vorgängeralbum gibt es auch auf Darkness Circus einen beswingten Track, der mit Bigband glänzt. Dieser trägt den Namen Shadow’s Game. Solche Lieder lassen mich ja grundsätzlich mit wippen. Der Refrain überzeugt mich zwar nicht zu einhundert Prozent mit seiner Eingängigkeit, doch das Gitarren-/Basssolo macht das allemal wieder wett.

Zu Shadow’s Game gibt es kein offizielles Musikvideo, dafür das folgende … offizielle Tanzvideo? Was auch immer die da machen … Es läuft nicht das komplette Lied im Hintergrund, aber immerhin die ersten knapp zweieinhalb Minuten. Ich glaube, der eingeblendete Text ist eine Tanzanleitung. 😉

Der nächste Track, Misty Night, ist wieder eher klassischer Metal mit einem treibenden Gitarrenriff in den Strophen. Der Refrain ist vielleicht etwas seicht bzw. fast ein wenig kitschig, was das von einem Chor gesungene „Misty Night“ angeht, trübt mir die Stimmung aber nicht.

Rain beginnt und endet mit einer Passage, die mich stark an Johann Pachelbels Kanon in D-Dur erinnert. Das ist doch der Kanon in D-Dur, oder täusche ich mich da? Das Lied selber, eine wie ich finde wirklich gelungene Ballade, erinnert mich wiederum, zumindest im Refrain, stark an X-Japan (Endless Rain, Longing usw. – Da ist diese gewisse Heiserkeit in Kakerus Stimme, die bei Toshi, dem Sänger von X Japan, auch stets herauszuhören war …). Das ist nun überhaupt nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil. Ein Stück zum Träumen und für mich die größte Überraschung auf Darkness Circus.

Zu Rain gibt’s leider keine Hörprobe. Im Video ganz unten in diesem Beitrag hört man einen kurzen Ausschnitt des Liedes, wenn man zur richtigen Stelle springt (etwa bei 1:57).

Lied Nummer 6, Dawn of the Circus, ist ein Instrumentalstück, das die CD mit dezentem Elektrosound eigentlich so gut wie abschließt, wäre da nicht noch …

… das letzte Stück, 揚羽蝶乃夢 [agehachou no yume]. Es ist vermutlich eines der bekanntesten Stücke von Scarlet Valse und zumindest dasjenige, mit dem ich die Band kennen gelernt habe. Warum es auf Darkness Circus noch einmal enthalten ist? Vielleicht, weil es echt gut ist – allerdings muss ich aufpassen, dass ich mich daran nicht satt höre. So etwas kann durchaus vorkommen … Zu 揚羽蝶乃夢 [agehachou no yume] hat die Band aber ein neues Video im aktuellen Look gedreht. Wir sind hier ja im Visual Kei unterwegs, deswegen ist der Look natürlich auch immer besonders wichtig! 🙂

Das einzig Negative, das ich zu Darkness Circus nennen kann, ist die Spiellänge. Die ist mit einer knappen halben Stunde ziemlich kurz. Fünf „richtige“, neue Lieder, ein instrumentales Outro und ein bereits bekanntes Lied. Aber gut, es ist halt ein Mini-Album.

Ich mag den Stil von Scarlet Valse und freue mich über jede Veröffentlichung; über Darkness Circus wie auch über das nächste Fulltime-Album, das bestimmt erscheinen wird, da bin ich mir sicher. 😉

Bis zum nächsten Mal

Michaela

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2 Gedanken zu “Düstre Gestalten wandeln unterm Zirkuszelt – „Darkness Circus“ von Scarlet Valse

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