IDEOLOGICAL SUICIDE ist das erste und bislang einzige Album der japanischen Band llll-Ligro-, die sich 2010 ins Leben gerufen hat. Wo die Band vom musikalischen Stil her anzusiedeln ist, bin ich mir nicht sicher. Genreeinordnung ist nichts für mich^^ [Vorschläge sind jederzeit herzlich willkommen.]

Jedenfalls fällt auf, dass sich düstere und weniger düstere, ruhige und krachige Teile innerhalb eines Liedes bei llll-Ligro- oft munter abwechseln. Die Instrumentierung ist ebenso facettenreich wie der Gesang und bringt das Motto der Band, „düstere Erlösung durch die Leere“ über ein „Chaos der Gefühle“ (oder so ähnlich …), glaubwürdig rüber.

Seit über einem Jahr pausiert die Band leider, nachdem sie von ursprünglich vier auf nur noch zwei Mitglieder (Gesang und Gitarre) zusammengeschrumpft ist.

Das Album IDEOLOGIGAL SUICIDE, welches 2013 veröffentlicht wurde, reicht meiner Meinung nach nicht ganz an die vorhergehenden Single- und Mini-Alben-Veröffentlichungen heran, die teilweise richtig gut waren. Ich kann hier zum Beispiel die Songs HIGANBANA oder INVITE nennen. Trotzdem finden sich auch auf IDEOLOGICAL SUICIDE unter den insgesamt 14 Tracks einige, die durchaus spannend anzuhören sind. Wobei ich noch anmerken möchte, dass viele Stücke auf dem Album erst nach mehrmaligem Hören wirklich ins Ohr gehen.

llll-Ligro- IDEOLOGICAL SUICIDE
llll-Ligro- IDEOLOGICAL SUICIDE

Hier mal meine Favoriten des Albums. Gerne dürft ihr mir eure geschätzte Meinung zur Musik in den Kommentaren hinterlassen 🙂

Nach einem Instrumentalintro ist to das erste Stück mit Gesang auf der Platte. Es ist für llll-Ligro-Verhältnisse ziemlich ruhig. Auffällig sind das eingängige Gitarrenthema und die tiefen Gesangsparts von Sänger Hinata.

Das nächste Stück モノクロのカナリア [monokuro no kanaria] – „Schwarzweißer Kanarienvogel“ geht eher in die Rock-Richtung. Es ist relativ munter mit flottem Refrain und lässt zumindest mich mit dem Fuß mitwippen.

useless kann man sich antun, wenn man zum Beispiel „einen Grant“ (hochdt. Verstimmung) auf jemanden hat, aber natürlich nicht nur dann. Viel Gitarrengeschrubbe, viele Growls, ein unerwartet getragener Refrain – das und noch viel mehr erwartet euch bei dem Stück. Ich mag vor allem auch das wiederkehrende Gitarrenthema.

瞞しに凪 [damashinagi, evtl. auch mayakashi ni nagi] – „Zerstreue dich in der Illusion“ ist ein Lied im Walzertakt, wodurch es natürlich einen besonderen „Flow“ erhält und allein dadurch schon zwischen den anderen Liedern auf dem Album heraussticht. Untersützt wird das fließende Gefühl durch eine wunderbare Klavierstimme mit vielen Läufen. Der Refrain ist eingängig mit einer ergreifenden Melodie.

Das wars für heute von mir. Viel Spaß beim Reinhören!

Liebe Grüße an euch alle

Michaela

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