Der neuerliche Soloausflug von Asagi, in erster Linie Sänger der Band D, bescherte uns kürzlich eine Single, die eigentlich nicht eine Single war, sondern gleich drei. Und weil ich ein großer Fan von D bin, hauptsächlich auch wegen des Sängers, konnte ich natürlich nicht anders (wie hier erwähnt) und habe die entsprechenden Solo-CDs von Asagi meiner Sammlung hinzugefügt. Was mich erwartet hat? Davon will ich euch nun berichten.

Zunächst einmal tue ich mir etwas schwer, dem Kind einen Namen zu geben, denn die „Dreiersingle“ hat eigentlich keinen richtigen Titel, sondern eben drei Titel – Seventh Sense/屍の王者/アンプサイ [Seventh Sense/shikabane no ouja/anpusai] – und ist (Achtung, es wird noch verwirrender!) in vier Versionen erschienen mit insgesamt sieben Discs. Aber immer schön der Reihe nach. Die verschiedenen Varianten sind mit A bis D durchnummeriert und ich fange natürlich von vorne an: Dieser Beitrag befasst sich mit der A-Type.

Asagi Seventh Sense
A-Type

Die A-Type beinhaltet zwei Discs, eine CD und eine DVD, und ist vornehmlich dem Song Seventh Sense gewidmet. Im Detail ist die Tracklist der CD folgende:

  1. Seventh Sense
  2. 屍の王者 [shikabane no ouja]
  3. アンプサイ [anpusai]
  4. Seventh Sense (Instrumental)

Auf der DVD finden sich:

  1. Seventh Sense (Music Video)
  2. Seventh Sense (Music Video with Lyrics)
  3. Seventh Sense (Music Video Making)

Nun zum Song Seventh Sense:

Seventh Sense ist meinem Eindruck nach eine Vermischung von Dornröschen und Rapunzel und erzählt von der Hoffnungslosigkeit einer (aufgrund einer wohl nicht selbstverschuldeten Bestrafung) eingesperrten Person, die sich nach Freiheit sehnt. In diesem Gefängnis bekommt die Person aber dennoch viel von den Menschen um sich herum mit, vor allem von der Dunkelheit in den Herzen der Menschen. Bildlich gemacht wird dieser „siebte Sinn“ durch ein verfluchtes Auge (das vielleicht der Grund für die Bestrafung ist?). Ähnlich wehmütig wie die Geschichte ist auch das Lied gehalten.

Es beginnt mit dem Schlagen einer Kirchenglocke und dem Tropfen von Wasser – den Turm, der als Gefängnis dient, symbolisierend – gefolgt von einer schönen Klaviersequenz. Im Refrain setzt dann noch eine Akustikgitarre ein, die dem Song einen frisch-verträumten Anstrich verleiht. Der Zwischenteil wird dominiert von Geige und später, bei der Wiederholung des Refrains, kommt sogar ein größeres Streichorchester hinzu, was die Dramatik natürlich noch einmal deutlich erhöht.

Insgesamt ist Seventh Sense ein sehr sentimentales Stück, das Asagi mit seinem relativ großen Stimmumfang entsprechend bewegend darbietet.

So weit also meine Vorstellung der ersten Variante von Asagis neuester Veröffentlichung. Die weiteren Teile folgen in den nächsten Tagen.

Viele Grüße

Michaela

Advertisements

3 Gedanken zu “Die Geschichte einer verlassenen Seele – „Seventh Sense/shikabane no ouja/anpusai“ (A-Type) von Asagi

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s