Neulich ist mir etwas aufgefallen:

Ich habe quasi ständig mehrere Geschichten auf dem PC herumliegen – Ideen, Anfänge, Halbfertiges usw. Aber an welcher von diesen Geschichte ich weiterschreibe, das hängt in großem Maße auch vom Wetter und der Jahreszeit ab.

Im Sommer, bei über 30° C, kann ich zum Beispiel nicht an einer düster-traurigen Psychogeschichte schreiben. Das geht irgendwie nicht, weil meine Stimmung meistens einfach nicht dazu passt. Überhaupt fällt mir das Schreiben sehr schwer, wenn es dermaßen warm ist…

Bei so heißen Temperaturen wie im August geht mir zum Beispiel eine muntere Fantasygeschichte irgendwie leichter von der Hand.

Kennt ihr das auch, dass euer Schreiben von Wetter bzw. Jahreszeit abhängt?

Vielleicht liegt es daran, dass das Wetter wirklich (unbewusst) auf die eigene Stimmung und die Motivation abfärbt… Was meint ihr?

 

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29 Gedanken zu “Schreiben und das Wetter

  1. Das kenne ich nur zu gut 😀 Das Wetter färbt wirklich stark auf die Stimmung und Motivation ab, jedoch muss ich gestehen, dass ich im Sommer im Allgemeinen dazu neige faul und antriebslos in der Hitze ‚rumzudünsten‘. Geht dir das nur beim Schreiben oder auch bei anderen Tätigkeiten so?

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  2. Hmmmmm…..darüber habe ich noch nie nachgedacht, aber ich glaube es kommt bei mir persönlich auf die Inspiration an. Entweder sie ist da oder spaziert wieder fremd herum 🙂 Ich denke das ist von Person zu Person anders, allerdings könnte das Wetter tatsächlich auch seinen Teil dazu beitragen.

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  3. Bei mir ist das auch eher situationsabhängig oder auch motivationsabhängig. Ich kann an sonnigen Tagen auch Trauriges schreiben oder umgekehrt. Ich kann sonnige Tage aber auch koplett verschreiben, weil mir gerade danach ist und an verregneten Tagen, wenn ich mal Zeit habe und nichts zutun ist und ich mich komplett und ohne schlechtes Gewissen auf das Schreiben konzentrieren könnte, geht dann mal gar nichts. Ich gehe zum Einkaufen und schreibe unzählige Kopfromane und freu mich auf mein Heim, freue mich darauf alles niederzutippen und dann bin daheim und nichts kommt bei raus:-) ich denke Jeder hat da so seinen Weg! Die Hauptsache ist doch, dass man dranbleibt und das einen die Muse immer mal wieder küsst und wann und wie das ist, das ist dann vielleicht auch gar nicht so wichtig;-)
    Liebstens
    Mia

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    1. Vielen lieben Dank für deine Gedanken! Ja, es scheint so, dass das bei jedem anders ist.
      Kopfromane unterwegs kenne ich auch – mit ähnlichem Ergebnis wie bei dir: Sobald man zu Hause ist, ist das Meiste weg… Habe heute erst gelesen, dass man immer sein Notizbuch dabei haben sollte. Und das lässt sich sogar unabhängig vom Wetter vollschreiben 😉 Einen Stift sollte man natürlich ebenfalls dabei haben 😀 Viele Grüße!

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  4. Kenne ich absolut so – das macht es teilweise auch so schwierig, dann wirklich was zu beenden, weil ich mich so sehr von einer bestimmten saisonalen Wetterlage beeinflussen lasse und dann erst wieder weiterschreiben kann, wenn diese Wetterlage draußen wieder vorhanden ist…

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  5. Eine muntere Fantasygeschichte ist wunderbar! Vor allem zum Lesen (für mich xD). Ab 26+ ist bei mir nämlich nicht viel zu holen! 😀 Da is meine Konzentration generell ein bisschen low. Allerdings habe ich auch dann immer alle Notizbüchle bei mir. Der ein oder andere Gedanke kann auch zwischen den Eisbrausen auftauchen :D. Grüßle

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    1. Dann bleibt zu hoffen, dass es noch ein bisschen warm und sonnig bleibt, damit ich mit der Fantasygeschichte weiter komme 😉 Apropos Notizbüchle… Vielleicht sollte ich doch ab und zu wieder auf analog umstellen und meine Gedanken von Hand auf Papier bringen. Gar keine schlechte Idee… Grüßle zurück!

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  6. Hi 🙂 Wetter – und Jahreszeiten abhängig ja. Situationsabhängig auch… Gerade wenn das Wetter launisch ist oder wechselt, da toben die Gedanken und wollen, nein, müssen gefesselt werden. Ansonsten machen die, was sie wollen 😉

    Liebe Grüße

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      1. Einerseits ein Notizbuch. Abends habe ich meine kreative Phase und ab und zu schreibe ich ganze Seiten voll. Freewriting ist auch eine wunderbare Art, Gedanken zu fesseln. Meistens ist es einfach nur den Müll von der Seele schreiben, aber da kommt auch erstaunliches bei heraus. Mind Maps und Brainstorming finde ich gut, um Gedanken zu strukturieren. Bei mir liegen auch unzählige Gedankenfetzen in Notizbüchern herum, die noch auf ihren Einsatz warten. Dort stöber ich herum, wenn ich einmal Inspiration brauche oder ich recherchiere aus dem Bauch heraus. Da kommen die seltsamsten Sachen heraus. Filme sind auch eine unerwartete Hilfe. Ich lerne immernoch das Handwerkszeug für Autoren. Lernen kann man ja immer was dazu 😉
        Liebe Grüße
        Sabrina

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      2. Deinen letzten Satz kann ich nur bestätigen, man lernt nie aus. Also machst du ganz unterschiedliche Dinge, um Gedanken irgendwie festzuhalten. Ich tippe es meist gleich in den PC, wenn ich sowieso davor sitze, ansonsten gibt’s Notizen auf herumfliegenden Zettelchen. Allerdings glaube ich, dass die sich manchmal vor mir aus dem Staub machen… Sind irgendwann einfach verschwunden^^ Ich sollte mir wirklich ein Notizbuch zulegen. Aber irgendwie habe ich Bammel davor, einfach etwas auf so eine gänzlich weiße, unbenutzte Seite zu schreiben 🙂 Aber eigentlich sind Notizbücher ja dazu da, etwas reinzuschreiben…
        Allerbeste Grüße!
        Michaela

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      3. Keine Angst vor einem Notizbuch. Mach es deins 😉 Ein Collgeblock, ob groß oder klein, ein leeres gebundenes Buch…Mach es dir schön, male, schreibe…Ich habe mehrere Notizbücher: 2 A5 Collegeblöcke karriert, einen A4 Collegeblock liniert, 3 oder 4 gebundene Notizbücher (themengebunden) liniert, kariert und leer.Ringbücher habe ich auch 2 Stück und noch einige vollgeschriebene Dinger. Dann Evernote, Trello, MindMaps App, und noch so einiges. Das lustige ist, ich weiß, wo ich was geschrieben habe zu welchen Thema. Ich sammel auch Bookmarks, Bilder und so weiter. Also du siehst. Mach es deins 😉

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    1. Ja, das spielt bei mir natürlich auch noch mit rein. Wenn ich keine Lust auf’s Schreiben habe, geht’s einfach nicht. Das mit dem Wetter ist mir nur neulich noch zusätzlich aufgefallen. Aber interessant, dass es vielen so geht 🙂
      Viele Grüße!

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  7. Mir geht es auch so ähnlich beim schreiben wie du es beschreibst :D. Ich schreibe allerdings eher am Jahresanfang. Anscheinend ist der Winter bei mir eine Art ‚Fantasiequelle‘.

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